Berufsbedingte Gehörschäden sind ein ernstes Problem. Deshalb zählt die Europäische Union Gehörschäden zur höchsten Kategorie (III) der Berufsrisiken. Gehörschaden ist eine chronische Erkrankung, die einen großen Einfluss auf Ihr persönliches Leben hat.


Sie können maximal 8 Stunden pro Tag (oder 40 Stunden pro Woche) 80 Dezibel problemlos ertragen. Sobald dies jedoch steigt, wird es schnell gefährlich. Mit jeweils 3 Dezibel verdoppelt sich der Lärm und so auch die Auswirkungen. Dementsprechend können Sie 83 Dezibel nur 4 Stunden am Tag (oder 20 Stunden pro Woche) vertragen. Ein Geräusch von 103 Dezibel kann Ihr Gehör in weniger als 5 Minuten schädigen. Deshalb ist ein Gehörschutz erforderlich, um die Auswirkungen und die Gefahr zu begrenzen.
 
Decibel Tijd Machines
110 dB Sofort Vorschlaghammer, Kreissäge, Elektro-Handbohrer
100 dB 5 Min. Schleifer, Laubbläser, Motorradfahren (100km/h)
90 dB 1 St. Basstrommel, Schneidbrenner, Bulldozer
80 dB 8 St. Staubsauger, Stadtverkehr
70 dB > 8 St. Mixer, Rasierapparat, Auto, Büro mit viel Betrieb
60 dB  - Klavierspiel, Gespräche, Waschmaschine,


 

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Rechte und Pflichten

• Arbeitsplätze mit hohem Lärm (ab 85 Dezibel) müssen deutlich gekennzeichnet sein. Hier sind die Mitarbeiter verpflichtet, einen Gehörschutz zu tragen. Ab 80 Dezibel haben Mitarbeiter Anspruch auf einen kostenlosen Gehörschutz.
 
• Wenn der Geräuschpegel 87 Dezibel überschreitet, müssen Maßnahmen zur Reduzierung ergriffen werden.
  
• In einer Gefährdungsbeurteilung wird auch der Lärm am Arbeitsplatz beurteilt. Dabei wird der Lärmpegel und die Dauer des Lärms festgestellt. Sowie die gesundheitlichen Folgen. Der Betriebsrat muss in die Untersuchung und die Maßnahmen einbezogen werden.
 
• Informationen zu schädlichen Geräuschen sind obligatorisch. Um Gehörschäden zu vermeiden, sind Mitarbeiter berechtigt, einen Hörtest von einem Experten durchführen zu lassen.

 

 

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